Einladung zum Pressetermin: Greenpeace demonstriert gegen grenzüberschreitende Gasbohrung vor Borkum am Amtssitz der stellvertretenden Ministerpräsidentin
Termin 21. November 2025 08:00 – 13:00
Ort Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-Vorpommern, Werderstraße 124, 19055 Schwerin
Mecklenburg-Vorpommern kann Gasvertrag mit den Niederlanden im Bundesrat noch stoppen
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit einem 4,5 Meter hohen aufblasbaren Bohrturm demonstrieren Greenpeace-Aktivist:innen am 21. November vor dem Landesbildungsministerium gegen Gasbohrungen vor der Nordseeinsel Borkum. Der niederländische Energiekonzern One Dyas will dort in unmittelbarer Nähe zum Unesco-Weltnaturerbe fossiles Gas ausbeuten. Auf deutscher Seite können die Bohrungen erst nach Abschluss eines sogenannten Unitarisierungsabkommen mit den Niederlanden stattfinden. Die Bundesregierung hat dieses zwar bereits unterschrieben, Bundestag und Bundesrat müssen allerdings zum Inkrafttreten einem Vertragsgesetz zustimmen. Vertreter:innen der Bundesländer im Bundesrat könnten die Gasausbeutung auf deutscher Seite demnach noch aufhalten. Daher appellieren die Aktivist:innen an die stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern Simone Oldenburg (Linke), dem Vertragsgesetz als Mitglied des Bundesrats nicht zuzustimmen. Ein von Greenpeace beauftragtes Rechtsgutachten kommt zu dem Schluss, dass das Unitarisierungsabkommen gegen Völkerrecht und Grundgesetz verstößt, da es mit dem Klimaschutzabkommen von Paris nicht vereinbar ist.
Wir freuen uns, Sie am
Freitag, den 21. November 2025 ab 8:00 Uhr
vor dem Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-Vorpommern, Werderstraße 124, 19055 Schwerin
begrüßen zu dürfen.
Melden Sie sich gerne, wenn Sie vorab noch Fragen haben, per Mail an sonka.terfehr@greenpeace.org oder telefonisch unter 0175 589 1718.
Mit freundlichen Grüßen
Sonka Terfehr
Pressesprecherin Energiewende