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Einladung zum Pressetermin: Greenpeace demonstriert gegen grenzüberschreitende Gasbohrung vor Borkum am Landtag

Termin 20. November 2025 08:00 – 13:00

Ort Schleswig-Holsteinischer Landtag, Düsternbrooker Weg 70, 24105 Kiel

Schleswig-Holstein kann Gasvertrag mit den Niederlanden im Bundesrat noch stoppen

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit einem 4,5 Meter hohen aufblasbaren Bohrturm demonstrieren Greenpeace-Aktivist:innen am 20. November vor dem Landtag in Kiel gegen Gasbohrungen vor der Nordseeinsel Borkum. Der niederländische Energiekonzern One Dyas will dort in unmittelbarer Nähe zum Unesco-Weltnaturerbe fossiles Gas ausbeuten. Auf deutscher Seite können die Bohrungen erst nach Abschluss eines sogenannten Unitarisierungsabkommen mit den Niederlanden stattfinden. Die Bundesregierung hat dieses zwar bereits unterschrieben, Bundestag und Bundesrat müssen allerdings zum Inkrafttreten einem Vertragsgesetz zustimmen. Vertreter:innen der Bundesländer im Bundesrat könnten die Gasausbeutung auf deutscher Seite demnach noch aufhalten. Daher appellieren die Aktivist:innen an die Schleswig-Holsteinischen Mitglieder des Bundesrats, dem Vertragsgesetz nicht zuzustimmen. Ein von Greenpeace beauftragtes Rechtsgutachten kommt zu dem Schluss, dass das Unitarisierungsabkommen gegen Völkerrecht und Grundgesetz verstößt, da es mit dem Klimaschutzabkommen von Paris nicht vereinbar ist.

Wir freuen uns, Sie am Donnerstag, den 20. November 2025 ab 8:00 Uhr

vor dem Schleswig-Holsteinischen Landtag, Düsternbrooker Weg 70, 24105 Kiel

begrüßen zu dürfen.

Melden Sie sich gerne, wenn Sie vorab noch Fragen haben, per Mail an sonka.terfehr@greenpeace.org oder telefonisch unter 0175 589 1718.

Mit freundlichen Grüßen

Sonka Terfehr

Pressesprecherin Energiewende

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