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Einladung zum Pressetermin: Greenpeace demonstriert gegen grenzüberschreitende Gasbohrung vor Borkum an der Hamburger Umweltbehörde

Termin 10. November 2025 09:00 – 13:00

Ort Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft, Neuenfelder Straße 19, 21109 Hamburg

Hamburg kann Gasvertrag mit den Niederlanden im Bundesrat noch stoppen

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit einem 4,5 Meter hohen aufblasbaren Bohrturm demonstrieren Greenpeace-Aktivist:innen am 10. November vor der Hamburger Umweltbehörde gegen Gasbohrungen vor der Nordseeinsel Borkum. Der niederländische Energiekonzern One Dyas will dort in unmittelbarer Nähe zum Unesco-Weltnaturerbe fossiles Gas ausbeuten. Auf deutscher Seite können die Bohrungen erst nach Abschluss eines sogenannten Unitarisierungsabkommen mit den Niederlanden stattfinden. Die Bundesregierung hat dieses zwar bereits unterschrieben, Bundestag und Bundesrat müssen allerdings zum Inkrafttreten einem Vertragsgesetz zustimmen. Vertreter:innen der Bundesländer im Bundesrat könnten die Gasausbeutung auf deutscher Seite demnach noch aufhalten. Daher appellieren die Aktivist:innen an die zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank (Grüne), dem Vertragsgesetz als Mitglied des Bundesrats nicht zuzustimmen. Ein von Greenpeace beauftragtes Rechtsgutachten kommt zu dem Schluss, dass das Unitarisierungsabkommen gegen Völkerrecht und Grundgesetz verstößt, da es mit dem Klimaschutzabkommen von Paris nicht vereinbar ist.

Wir freuen uns, Sie am

Montag, den 10. November 2025 ab 9:00 Uhr vor der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft, Neuenfelder Straße 19, 21109 Hamburg

begrüßen zu dürfen.

Melden Sie sich gerne, wenn Sie vorab noch Fragen haben, per Mail an sonka.terfehr@greenpeace.org oder telefonisch unter 0175 589 1718.

Mit freundlichen Grüßen

Sonka Terfehr
Pressesprecherin Energiewende

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