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Pressemitteilung -

Greenpeace zur Rede des US Präsidenten Donald Trump beim Weltwirtschaftsforum

Hamburg, 21. Januar 2026 - Der US-amerikanische Präsident hat bei seiner Rede in Davos skizziert, wie er sich eine neue Weltordnung vorstellt. Darin hat er einen frontalen Angriff auf die EU fortgesetzt. Er pries die Deals zu Öl und Gas auch mit Europa. Diese Rede war auch eine Kampfansage an die Energiewende. Die Staatsoberhäupter der Europäischen Union müssen in diesem historischen Moment zusammenstehen und den Erpressungsversuchen des Präsidenten nicht nachgeben, mahnt Martin Kaiser, geschäftsführender Vorstand von Greenpeace Deutschland:

„Donald Trump hat sich mit seiner Rede in Davos von einer auf Kooperation setzenden Politik endgültig verabschiedet. Dass er nicht militärisch in Grönland einmarschieren will, ist nur ein schwacher Trost angesichts der offenen Drohungen an jedes einzelne Land, das sich seinem Plan in den Weg stellen will. Friedrich Merz und die Europäische Union müssen angesichts dieser epochalen Wende in den transatlantischen Beziehungen mutig neue politische Strategien des Zusammenhaltes und eine konsequente Klimapolitik für Europa entwickeln. Nach Trumps Lobrede für Öl, Gas und Kohle muss für die EU jetzt klar sein, dass sie sich durch erneuerbare Energien schnellstmöglich von Importen aus Russland und den USA unabhängig machen muss.”

Für Rückfragen erreichen Sie Martin Kaiser über Pressesprecherin Sabine Beck unter Tel. 0151-10667012 oder sabine.beck@greenpeace.org.
Internet: www.greenpeace.de

Martin Kaiser auf Bluesky: https://bsky.app/profile/martinkaiser.bsky.social

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