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Symbolbild eines Seekabels auf dem Arbeitsschiff Catjan

Pressemitteilung -

SH Netz baut drei ausgediente Seekabel zwischen Langeneß und Oland sowie zwischen dem Festland und Föhr zurück

Die Arbeiten beginnen am 7. April 2026 und werden voraussichtlich bis Ende Mai dauern.

Im letzten Jahr hat Schleswig-Holstein Netz (SH Netz) ein neues Seekabel zwischen Oland und Langeneß sowie zwei neue Seekabel zwischen dem Festland und Föhr verlegt. Nun baut SH Netz die drei ausgedienten Seekabel zurück. Vorausgesetzt, dass das Wetter und die Gezeiten mitspielen, beginnen die Arbeiten am 7. April 2026 und werden voraussichtlich bis Ende Mai dauern.

Im UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer sind die Arbeiten auf die Monate April bis September begrenzt. Da Austernfischer ab Ende April auf den Salzwiesen vor Oland und Langeneß brüten, wird zunächst dieses Kabel zurückgebaut.

„Mit dem Rückbau entlasten wir das UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer und kommen unserer Auflage aus der Baugenehmigung für die drei neu verlegten Seekabel nach. Wie bei allen Arbeiten in diesem sensiblen Bereich bemühen wir uns, so wenig Spuren wie möglich zu hinterlassen“, sagt Hendrik Evers, Projektleiter bei SH Netz.

SH Netz hat die Firma NC Küstenschutz mit den Arbeiten beauftragt, die bereits 2016 das ausgediente Seekabel zwischen Föhr und Amrum geborgen hat. Darüber hinaus ist die Firma GFN als Umweltbaubegleitung vor Ort. Außerdem wird wieder das Arbeitsschiff Catjan der NF Seefracht GmbH zum Einsatz kommen.

Nach dem Ablegen von Föhr lässt sich die Catjan in der Nähe des Kabels trockenfallen. Immer bei Niedrigwasser wird ein Kettenbagger mit einem Pflugschwert den Wattboden direkt über dem Kabel öffnen und das Kabel Stück für Stück herausziehen. Das Kabel wird abschnittsweise auf eine Kabeltrommel aufgetrommelt und die Trommeln anschließend auf die Catjan verladen.

Die geborgenen Seekabel werden abschließend auf dem Festland fachgerecht recycelt und entsorgt.

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Die HanseWerk-Gruppe

Mehr als 3 Millionen Kunden in Norddeutschland beziehen Strom, Gas oder Wärme direkt oder indirekt über die von der HanseWerk-Gruppe und ihren Tochtergesellschaften betriebenen Energienetze. Darüber hinaus bietet das Unternehmen seinen Partnern und Kunden moderne und effiziente Energielösungen mit den Schwerpunkten Netzbetrieb, dezentrale Energieerzeugung oder E-Mobilitätslösungen.

Als Partner der Energiewende hat die HanseWerk-Gruppe in den letzten Jahren über 100.000 Anlagen zur Erzeugung Erneuerbarer Energie an ihre Netze angeschlossen und betreibt parallel dazu etwa 850 Energieumwandlungsanlagen sowie einen Erdgasspeicher. Die HanseWerk-Gruppe ist ein großer Ausbildungsbetrieb im Norden und engagiert sich in vielen Forschungs- und Innovationsprojekten zur Energiewende. Auf dem Weg zur Klimaneutralität stellt die HanseWerk-Gruppe ihre insgesamt 47 Standorte, die mehrere hundert Fahrzeuge umfassende Flotte, den Strom- und Gasnetzbetrieb sowie die Wärme- und Stromerzeugung in mehreren Stufen entsprechend um.

Über die Beteiligung der elf schleswig-holsteinischen Kreise sowie von fast 400 Kommunen sind die Unternehmen der HanseWerk-Gruppe regional sehr stark verwurzelt und unterstützen eine Vielzahl sozialer und kultureller Projekte, wie das Schleswig-Holstein Musik Festival, das Hamburger Straßenmagazin Hinz&Kunzt und den Schleswig-Holstein Netz Cup auf dem Nord-Ostsee-Kanal.

Schleswig-Holstein Netz

Schleswig-Holstein Netz (SH Netz) betreibt für rund 2,8 Millionen direkt oder indirekt angeschlossene Kunden Strom- und Gasleitungen in mehr als 900 Kommunen in Schleswig-Holstein. Rund 400 schleswig-holsteinische Kommunen halten Anteile an SH Netz. Sie haben umfangreiche Mitspracherechte und erhalten eine Garantiedividende. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 1.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 30 Standorten in Schleswig-Holstein.

SH Netz hat als Partner der Energiewende bereits zehntausende Windräder und Solaranlagen an das Stromnetz angeschlossen. Darüber hinaus entwickelt das Unternehmen Energielösungen wie Smart-City-Anwendungen und unterstützt den Ausbau der Elektromobilität. SH Netz engagiert sich in Innovationsprojekten für mehr Klimaschutz. Dazu gehören beispielsweise Einspeiseanlagen, mit denen Biogas oder aus Windstrom produzierter Wasserstoff ins Erdgasnetz aufgenommen werden kann, oder staatlich geförderte Forschungsprojekte.

Auf dem Weg zur Klimaneutralität stellt SH Netz ihre sämtlichen Standorte, ihre mehrere hundert Fahrzeuge umfassende Flotte sowie den Strom- und Gasnetzbetrieb in mehreren Stufen entsprechend um. Außerdem unterstützt das Unternehmen seit vielen Jahren den regionalen Spitzen- und Breitensport in Schleswig-Holstein, zum Beispiel den SH Netz Cup in Rendsburg, das härteste Ruderrennen der Welt.


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