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Prof. Dr. Martin K.W. Schweer leitet unter anderem das Zentrum für Vertrauensforschung an der Universität Vechta.
Prof. Dr. Martin K.W. Schweer leitet unter anderem das Zentrum für Vertrauensforschung an der Universität Vechta.

Pressemitteilung -

Vertrauen und Misstrauen im Kontext von Antisemitismus

Die ehemalige Präsidentin des Zentralrates der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, und die in der antisemitismuskritischen Bildungsarbeit aktive Vanessa Eisenhardt sind zu Gast bei der kommenden „vechtaer trust lecture“, die am 12. Mai zwischen 11 Uhr und 12:30 Uhr an der Universität Vechta als Online-Veranstaltung stattfinden wird.

Mit der Vortragsreihe „vechtaer trust lectures“ wendet sich das Zentrum für Vertrauensforschung unter der Leitung von Prof. Dr. Martin K.W. Schweer an die interessierte Öffentlichkeit. Der Bedeutung von Vertrauen und Misstrauen für die verschiedenen Bereiche gesellschaftlichen Zusammenlebens geht die Forschungseinrichtung seit über zwanzig Jahren gezielt nach, um wissenschaftlich fundierte Beiträge zur Lösung konkreter Probleme im sozialen Miteinander leisten zu können. Die seit dem Sommersemester 2019 stattfindenden „vechtaer trust lectures“ werden durch Persönlichkeiten aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen mit ihren spezifischen Erfahrungen und Impulsen für die Betrachtung von Vertrauen bereichert. Die bisherigen Gastredner waren Weihbischof Wilfried Theising und der ehemalige Bremer Bürgermeister Dr. Henning Scherf.

Die mit der Ehrendoktorwürde und dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnete Charlotte Knobloch zählt zu den bekanntesten Zeitzeuginnen Deutschlands, sie engagiert sich in verschiedenen jüdischen wie nichtjüdischen Organisationen und Gremien. Als stellvertretende Leiterin der Teams „Wissenschaft“ und „Kommunikation“ des Vereins „ZWEITZEUGEN“ hat sich die weitere Vortragende, Vanessa Eisenhardt, der Erinnerungskultur Holocaustüberlebender verschrieben. Beide Vorträge gehen der Bedeutung von Vertrauen und Misstrauen im Kontext von Antisemitismus nach. Im Anschluss daran besteht für alle Teilnehmenden die Möglichkeit, sich mit den beiden Vortragenden auszutauschen.

Die Veranstaltung ist kostenlos, alle interessierten Personen sind herzlich willkommen. Pandemiebedingt findet die „vechtaer trust lecture no.3“ in einem virtuellen Format statt, weshalb zur Teilnahme ein Laptop oder Tablet sowie eine stabile Internetverbindung benötigt werden. Um Anmeldung per E-Mail wird bis zum 11. Mai gebeten: info.zfv@uni-vechta.de. Der Link zur Online-Veranstaltung sowie alle weiteren Angaben zur Teilnahme werden nach Anmeldung per E-Mail zugeschickt. Die Veranstaltung ist zwar teilnehmerbegrenzt, noch stehen allerdings ausreichend viele Plätze zur Verfügung.

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Zukunftsfragen der Gesellschaft stehen als Transformationsprozesse in ländlichen Räumen im Mittelpunkt des wissenschaftlichen Diskurses. Durch die engmaschige Verbindung von Forschung, Lehre und Transfer und die gezielte Profilierung in den Bereichen Lehrer*innenbildung, Soziale Dienstleistungen, Agrar und Ernährung sowie Kulturwissenschaften befähigt die Universität Vechta künftige Generationen, komplexe Herausforderungen in ländlichen Räumen einer globalisierten Welt zu bewältigen.

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