Internationalisierung Made in MV
Wie der Ostseeraum als Sprungbrett für KMU aus Mecklenburg-Vorpommern in einer sich verändernden Weltwirtschaftsordnung fungieren kann.
Wie der Ostseeraum als Sprungbrett für KMU aus Mecklenburg-Vorpommern in einer sich verändernden Weltwirtschaftsordnung fungieren kann.
Etwa 130 Teilnehmende aus Wirtschaft, Wissenschaft und regionalen Netzwerken kamen am 2. September 2026 nach Neustrelitz zum ZMV+ KONNEKT im Leea. Die Veranstaltung verfolgte das Ziel, das Praxisfeld KMU mit Forschungserkenntnissen zu verknüpfen und konkrete Unterstützung für Wandel, Digitalisierung und Nachhaltigkeit zu liefern.
In Mecklenburg-Vorpommern sind weiterhin Tausende Ausbildungsplätze unbesetzt. Gleichzeitig suchen Tausende junge Menschen nach einer passenden Perspektive. Für Unternehmen bedeutet das: Fachkräftesicherung beginnt möglicherweise früher, als viele denken – nämlich bei der Frage, wie sie Talente erkennen und entwickeln.
Eine aktuelle ifo-Auswertung zeigt: Unternehmen erwarten durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz unterschiedliche Auswirkungen auf die Löhne. Besonders Beschäftigte mit wenig Berufserfahrung und ohne Hochschulabschluss könnten unter Druck geraten. Für Unternehmen und Beschäftigte wird damit eine Frage wichtiger: Welche Kompetenzen gewinnen in einer von KI geprägten Arbeitswelt an Bedeutung?
Arbeitszeugnisse, Weiterbildung, Onboarding: Unternehmen setzen Künstliche Intelligenz zunehmend für Aufgaben im Personalbereich ein. Für das Zukunftszentrum MV+ ist damit nicht nur eine technische Frage verbunden – sondern die Frage, wie sich Arbeit, Verantwortung und Kompetenzen verändern.
Wie kann Führung in Zeiten organisatorischer Veränderungen gelingen? Dieser Frage hat sich A-ROSA gemeinsam mit dem Zukunftszentrum MV+ in einem individuellen Inhouse-Workshop gewidmet. Im Mittelpunkt der Weiterbildung „Gesprächsstark führen – Das ZMV+ Leadership Lab“ standen eine gemeinsame Führungskultur, gute Mitarbeitergespräche und der sichere Umgang mit herausfordernden Gesprächssituationen.
Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Fachkräftesicherung und Transformation beschäftigen Unternehmen heute mehr denn je. Doch die besten Lösungen entstehen oft dort, wo Erfahrungen geteilt, Perspektiven ausgetauscht und gemeinsam neue Wege entwickelt werden.
Wer ein KMU führt, kennt dieses Gefühl: Man pendelt täglich zwischen Kund:innenterminen, Personalmangel, Lieferengpässen und neuen Vorschriften – für strategische Weiterentwicklung bleibt oft kaum Zeit. Dennoch werden Digitalisierung und Nachhaltigkeit immer mehr zu entscheidenden Wettbewerbsfaktoren, auch weil Kund:innen, Partner:innen und die Gesetzgebung sie zunehmend einfordern.
Steigende Kosten, Fachkräftemangel, Digitalisierung, neue Anforderungen an Qualität und nachhaltiges Wirtschaften: Viele kleine und mittlere Unternehmen erleben aktuell, dass eine Vielzahl an Themen gleichzeitig auf den betrieblichen Alltag einwirkt.
Ich erinnere mich noch genau an diesen Morgen. Mein Sohn war acht Monate alt, krank, auf meinem Arm – und ich saß gleichzeitig am Laptop, weil ein Kunde wartete. Er brauchte Ruhe. Ich war im Stress. “Das kann nicht hilfreich sein”, dachte ich, “Für keinen von uns.”
Praktika sind wertvolle Gelegenheiten für Unternehmen, ihre Fachkräfte von morgen kennenzulernen und zu begeistern. Während Schüler:innen‑ und Studierendenpraktika meist darauf abzielen, künftige Auszubildende zu gewinnen, bieten Praktika für Umschüler:innen und Quereinsteiger:innen die Chance, engagierte Talente kurzfristig zu entdecken und langfristig zu binden.
Solo-selbstständig zu sein kann der Inbegriff von beruflicher Freiheit sein – nicht selten bedeutet es aber auch Unsicherheit, Vereinzelung und fehlende Unterstützung.
Ausbildung ist ein zentraler Hebel für die Fachkräftesicherung – insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen. Gleichzeitig stehen Ausbilder:innen vor wachsenden Herausforderungen: veränderte Erwartungen junger Menschen, steigende Anforderungen im Arbeitsalltag und der Wunsch nach zeitgemäßer, wertorientierter Ausbildung.
Mehr als 60 Teilnehmende aus kleinen und mittleren Unternehmen aus ganz Mecklenburg-Vorpommern kamen bei der Meet & Learn 2025 in Stralsund zusammen. Unternehmer:innen und Ausbilder:innen verband ein gemeinsames Ziel: Austausch, Orientierung und gemeinsames Weiterdenken. Genau das macht den Kern des Formats aus.
Wie gestalten kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Mecklenburg-Vorpommern ihre Zukunft? Antworten liefert eine aktuelle Befragung von 515 Unternehmen, die im Rahmen des Projekts „Regionales Zukunftszentrum Mecklenburg-Vorpommern+ (ZMV+)“ vom Lehrstuhl Gesundheit und Prävention der Universität Greifswald durchgeführt wurde.
Das Zukunftszentrum MV+ blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurück.
Kultur entsteht nicht durch Leitbilder. Sie entsteht durch Momente, die auf den ersten Blick und für sich allein „harmlos“ wirken, doch in Summe einen oftmals unterschätzten Effekt haben. Wichtig ist es, zu verstehen: Führung ist ansteckend. Sie macht Unternehmen krank – oder lebenswert und widerstandsfähig.
Das ZMV+ stellt Unternehmen kostenlos das KI-Tool „Future Story Creator“ zur Verfügung – eine Anwendung, mit der auf Basis von Daten, Trends und individuellen Unternehmensinformationen automatisch plausible und handlungsnahe Zukunftsszenarien in erzählerischer Form generiert werden.
Veränderungen erfolgreich zu gestalten gehört heute zu den wichtigsten Aufgaben moderner Führungskräfte. Mit dem Workshop „Meine Rolle als Führungskraft im Change“ unterstützt das Zukunftszentrum MV+ Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern dabei, ihre Teams sicher durch Wandelprozesse zu führen. Für den nächsten Workshoptermin am 01. Dezember in Rostock sind noch Plätze verfügbar.
„Schreib mir eben eine Liste, dann gehe ich einkaufen“, sagt mein Mann am Telefon, während unser Einjähriger an meinem Bein nörgelt, ich die Wäsche aufhänge und gleichzeitig versuche, im Kopf meine Keynote für die nächste Woche vorzubereiten.