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Pressemitteilung -

Camille Rast am Semmering zweimal am Podium

Zweite im Slalom am Sonntag, Zweite im Riesenslalom am Samstag – Camille Rast präsentierte sich am Semmering einmal mehr von ihrer besten Seite. Am Samstag unterstrich Sara Hector als Dritte die starke Leistung der HEAD Worldcup Rebels bei den letzten Rennen des Jahres. Franjo von Allmen holte beim Super-G am Samstag bei der Weltcup-Premiere in Livigno als Dritter seinen ersten Podestplatz in dieser Disziplin in dieser Saison.

„Bei Camille Rast war es zweimal wirklich sehr knapp. Aber ich bin mir sicher, dass es für sie trotzdem ein sehr guter Abschluss des Jahres war. Sie nähert sich jetzt wieder dem Niveau an, auf dem sie selbst auch sein will. Es waren hauchdünne Entscheidungen, aber irgendwann sind die Hundertstel auch wieder auf ihrer Seite“, analysierte HEAD-Rennsportleiter Rainer Salzgeber. „In Livigno war es ein super Rennen. Es war von der Präparation für jeden sehr gut fahrbar. Auch hohe Nummern hatten gute Chancen. Franjo von Allmen wollte nach seinen beiden Nullern in Beaver Creek und Val d’Isere unbedingt eine Zielankunft. Er hat sich selbst viel Platz gegeben, insofern ist dieses Podium umso schöner. Vincent Kriechmayr war trotz der engen Zeitabstände überlegen vorne. So ein Ausfall schmerzt natürlich. Man hat aber gesehen, dass der Speed da ist.“

Nur neun Hundertstel fehlten Camille Rast zum Sieg

Beim Slalom am Sonntag lag Camille Rast nach dem ersten Durchgang auf dem ersten Platz. Mit zweitbester Zeit im zweiten Lauf verpasste die 26-jährige Schweizerin ihren dritten Weltcup-Sieg nur um neun Hundertstel. Mit der Schweizerin Wendy Holdener als Sechster, der Schwedin Cornelia Öhlund als Siebter, der Schweizerin Eliane Christen als Neunter und der Lettin Dzenifera Germane als Zehnter landeten vier weitere HEAD Worldcup Rebels unter den Top Ten. Für Eliane Christen war es das erste Resultat unter den besten Zehn. In einem Slalom, der von vielen Ausfällen geprägt war, punkteten auch Lena Dürr aus Deutschland als 17., die Andorranerin Carla Mijares Ruf mit ihren ersten Weltcup-Zählern als 18., die Schwedin Estelle Alphand als 19. und die Schweizerin Aline Höpli als 20.

„Es war in beiden Läufen ein wildes Rennen“

Camille Rast, nach Durchgang eins noch Fünfte, fixierte am Samstag ihren ersten Podestplatz im Riesenslalom in dieser Saison mit zweitbester Zeit im zweiten Lauf. Es war die beste Platzierung in dieser Disziplin in ihrer Karriere. Auch bei diesem Rennen fehlten nur 14 Hundertstel zum ersten Riesenslalom-Sieg. „Ich habe Vollgas gegeben. Mein Coach hat oben gesagt, dass es unten grün leuchten muss und ich eine halbe Sekunde Vorsprung haben muss, wenn ich auf das Podium kommen will. Es war in beiden Läufen ein wildes Rennen“, erklärte Camille Rast im Ziel.

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Zweites Riesenslalom-Podium am Semmering für Sara Hector

Sara Hector, die als Führende in den zweiten Lauf ging, beendete das Rennen als Dritte – ihr zweites Riesenslalom-Podium am Semmering nach Platz zwei im Vorjahr. „Ich habe versucht, dass ich mich auf mich fokussiere. Es war nicht so einfach, ich habe bei der Linie zu viel Platz gelassen. Ich bin ein bisschen mit der Bremse gefahren, das darf man nicht. Aber das Podium ist cool, ich freue mich wirklich“, sagte Sara Hector. Lena Dürr klassierte sich als Zehnte ebenfalls unter den Top Ten. Weltcup-Punkte gab es auch für Wendy Holdener als 15., für die Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie als 16., für die Deutsche Emma Aicher als 19., für die US-Amerikanerin A J Hurt als 21. und für die Schweizerin Vanessa Kasper als 22.

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Erstes Super-G-Podium für Franjo von Allmen in dieser Saison

Mit einem Super-G ging am Samstag das erste Weltcup-Rennen in Livigno über die Bühne. Bei dieser Premiere gelang Franjo von Allmen – nach einem Sieg und Platz zwei bei den Abfahrten in Gröden – als Dritter jetzt auch das erste Podium im Super-G in dieser Saison. „Ich war ein bisschen vorsichtiger unterwegs, bin aber sehr zufrieden“, so Franjo von Allmen, der in den beiden Super-G-Rennen davor ausgeschieden war und nur 25 Hundertstel Rückstand auf Sieger Marco Schwarz hatte.

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Bestes Weltcup-Resultat für Simon Jocher

Über sein bestes Weltcup-Resultat durfte sich Simon Jocher freuen. Der 29-jährige Deutsche wurde mit Startnummer 32 Fünfter – nur sechs Hundertstel fehlten ihm auf das Podest. Platz acht sicherte sich der Italiener Guglielmo Bosca, Platz elf der Österreicher Stefan Babinsky, Platz 13 der US-Amerikaner Ryan Cochran-Siegle und Platz 17 der Österreicher Lukas Feurstein.

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