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Greenpeace zu Todesfällen infolge der Hitzewelle
Stellungnahme
Hamburg, 9. Juli 2026 - Rund 5.100 Menschen sind bis Ende Juni in Deutschland hitzebedingt gestorben. Das schätzt das Robert Koch-Institut (RKI) in seinem heute veröffentlichten Wochenbericht. Große Hitze ist besonders für ältere Menschen gefährlich. Mauricio Vargas, Wirtschafts- und Finanzexperte von Greenpeace, hält besseren Hitzeschutz in Städten und Gemeinden für dringend notwendig:
“Hitze ist ein stiller Killer und wir stehen erst am Anfang. Nur weil das Leid unsichtbar ist, darf die Politik nicht untätig bleiben, sondern muss dem Sterben durch Hitze endlich Einhalt gebieten.
Wirksamer Hitzeschutz beginnt in den Kommunen. Städte und Gemeinden müssen jetzt finanziell in die Lage versetzt werden, Menschen vor extremer Hitze zu schützen. Dafür brauchen sie verlässliche Einnahmen: für schattige Schulhöfe, Schwimmbäder, entsiegelte und begrünte Flächen, kühle Aufenthaltsorte für ältere Menschen und hitzefeste Infrastruktur.
Eine Steuer auf besonders große Vermögen wäre verursachergerecht: Sie würde jene stärker beteiligen, die besonders viel zur Klimakrise beitragen – und Kommunen bei dringend notwendigen Investitionen in den Hitzeschutz entlasten.”
Für Rückfragen erreichen Sie Mauricio Vargas: Tel. 0151-117 655 67, mvargas@greenpeace.org