Pressemitteilung -
Bundeskanzler auf dem ErlebnisBauernhof: Politik im direkten Austausch mit der Landwirtschaft
Kurzfassung
Der ErlebnisBauernhof in Halle 3.2 etabliert sich zunehmend als zentrale Dialogplattform zwischen Politik und Landwirtschaft. Mit dem Kanzlerrundgang von Bundeskanzler Friedrich Merz sowie den Auftritten von Fraktionsvorsitzendem Jens Spahn und Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer rückt das Forum Moderne Landwirtschaft die politische Debatte dorthin, wo Wertschöpfung, Praxis und gesellschaftliche Erwartungen unmittelbar aufeinandertreffen.
ErlebnisBauernhof als Bühne für den agrarpolitischen Dialog
Berlin, 20. Januar 2026 - Der ErlebnisBauernhof in Halle 3.2 ist längst mehr als ein Messeformat: Er hat sich zu einer unverzichtbaren Dialogplattform zwischen Politik, Landwirtschaft und Ernährungswirtschaft entwickelt. Das Forum Moderne Landwirtschaft organisiert und ermöglicht diesen Austausch bewusst dort, wo die gesamte Themenwelt der Branche sichtbar wird – vom Acker und Stall bis zum Teller. Politikerinnen und Politiker erhalten hier Einblicke in aktuelle Herausforderungen, technologische Entwicklungen und gesellschaftliche Erwartungen; zugleich hat die Branche die Gelegenheit, ihre Anliegen direkt in die politische Debatte einzubringen.
Kanzlerrundgang mit Fokus auf Wertschöpfung und Innovation
Am Nachmittag besuchte Friedrich Merz im Rahmen eines Rundgangs zentrale Akteure der Branche auf dem ErlebnisBauernhof in Halle 3.2. Stationen waren der Deutsche Bauernverband (DBV), die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE), der VDMA Landtechnik, der Industrieverband Agrar (IVA) sowie der Deutsche Raiffeisenverband (DRV). Das große Medieninteresse unterstrich die politische Relevanz der Themen, die hier gebündelt sichtbar werden: Ernährungssicherung, Innovationskraft, Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit.
Jens Spahn: Landwirtschaft als tragende Säule in Krisenzeiten
Bereits am Vormittag hatte die CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag zu einer Netzwerkveranstaltung auf den ErlebnisBauernhof eingeladen. In seiner einleitenden Rede betonte Jens Spahn die besondere Rolle der Landwirtschaft in einer von Unsicherheiten geprägten Zeit: „Ich bin davon überzeugt, dass die Landwirtschaft bei all den Krisen, die wir erleben, ein Fels in der Brandung sein kann – eine tragende Säule unseres Systems.“
Spahn machte deutlich, dass es neben Förderinstrumenten wie der Gemeinsamen Agrarpolitik vor allem um die grundsätzliche Anerkennung von Wettbewerbsfähigkeit gehe: „Wir brauchen Wettbewerbsfähigkeit – das ist das, was den Landwirten am meisten hilft, gerade in Krisenzeiten.“
Die Grüne Woche beschrieb er dabei nicht nur als Messe, sondern als Spiegel der gesellschaftlichen Bedeutung der Branche: „Grüne Woche – das ist Kult, das ist Heimat und Wirtschaftskraft im wahrsten Sinne des Wortes. Wenn man durch die Hallen geht, spürt man, wie viel Power in der Landwirtschaft steckt.“
Politikwechsel und mehr Verlässlichkeit
Mit Blick auf die vergangenen Monate verwies Spahn auf erste politische Schritte zur Entlastung der Betriebe: „Wir haben versprochen, die Agrardiesel-Rückerstattung wieder einzuführen – und wir haben dieses Versprechen gehalten.“ Ebenso nannte er Investitionsanreize, sinkende Energiepreise und den Beginn eines Bürokratieabbaus. Zugleich räumte er ein, dass Vertrauen nicht durch Ankündigungen entstehe: „So richtig wächst Vertrauen erst dann, wenn der Politikwechsel im Alltag der Betriebe spürbar ist. Genau daran werden wir uns messen lassen müssen.“
Alois Rainer: Vertrauen entsteht durch Taten
Im zweiten Panel der Veranstaltung sprach Alois Rainer, Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, über die Notwendigkeit klarer politischer Entscheidungen. Er stellte die Systemrelevanz der Landwirtschaft heraus: „Ohne Landwirtschaft gäbe es nichts zu essen und nichts zu trinken – das müssen wir uns jeden Tag wieder vor Augen führen.“
Rainer kündigte an, Vertrauen nicht durch Papiere, sondern durch konkrete Maßnahmen zurückgewinnen zu wollen: „Es reicht nicht, schöne Strategien zu formulieren. Entscheidend ist, dass am Ende auch etwas herauskommt. Dafür kämpfe ich.“ Mit Blick auf internationale Märkte und dem Mercosur-Abkommen betonte der Minister die Bedeutung von Exportstrategien und politischer Präsenz: „Wir müssen unsere Märkte erweitern – in Richtung USA, Südamerika, Asien und Afrika. Diese Länder wollen unsere Produkte.“ Zugleich stellte er klar, dass Deutschland auf EU-Ebene selbstbewusster auftreten müsse, wenn Regelungen fachlich nicht tragfähig seien.
ErlebnisBauernhof als etablierte Dialogplattform
Der Besuch hochrangiger politischer Vertreter bestätigt die wachsende Bedeutung des ErlebnisBauernhofs. Neben Merz, Spahn und Rainer waren in den vergangenen Tagen unter anderem zu Gast:
Dr. Johann David Wadephul, Bundesaußenminister, Doro Bär, Ministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt (CDU/CSU), Karin Prien, Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Olivér Várhelyi, EU Commissioner for Health and Animal Welfare, Carsten Linnemann, Generalsekretär der CDU, Britta Hasselmann, Vorsitzende der Grünen Bundestagsfraktion, Felix Banaszak, Bundesvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen.
Aus Sicht des Forums Moderne Landwirtschaft zeigt sich damit klar: Der ErlebnisBauernhof ist zu einem festen politischen Ort geworden. Hier informiert sich auch bis zum Ende der Grünen Woche am kommenden Sonntag Politik aus erster Hand über die Realität der Landwirtschaft – und hier hat die Branche die Chance, ihre Themen direkt, transparent und dialogorientiert in die politische Diskussion einzubringen.
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