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Pressemitteilung -

Atle Lie McGrath krönte sich zum Slalom-König

Was für ein Finale für Atle Lie McGrath! Der 25-jährige Norweger behielt am Mittwoch beim Slalom in Hafjell, dem letzten Rennen in dieser Saison, die Nerven und sicherte sich mit Platz acht die Kristallkugel in dieser Disziplin. Beim Riesenslalom am Dienstag fuhr Atle Lie McGrath darüber hinaus als Dritter noch einmal auf das Podium. Emma Aicher sorgte im Gesamt-Weltcup für Hochspannung bis zum letzten Durchgang. Mit Platz drei im Slalom am Samstag und Platz zwölf im Riesenslalom am Sonntag in Hafjell fehlten der 22-jährigen Deutschen letztendlich nur 87 Punkte auf Platz eins und damit auf die ganz große Sensation. Auch Wendy Holdener durfte sich als Zweite beim Slalom noch über ein Podium beim Finale freuen.

„Mit der Kristallkugel durch Atle Lie McGrath haben wir Firmengeschichte geschrieben. Das ist das erste Kristall für HEAD im Slalom der Herren“, analysierte HEAD-Rennsportleiter Rainer Salzgeber. „Das skifahrerische Können von Atle ist riesig. Großartig war auch, wie er die Erlebnisse von Olympia weggesteckt hat und kurz darauf in Kranjska Gora gewonnen hat. Diese Kugel ist die Draufgabe und er hat etwas zurückbekommen für das, was im Februar passiert ist. Er hat auf den verschiedensten Hängen seine Leistung gezeigt. Diese Kugel hat er sich deshalb mehr als verdient. Was Emma Aicher geleistet hat, ist unglaublich. Sie ist die kompletteste aller Skifahrerinnen. Sie hat in allen vier Disziplinen gezeigt, was sie kann. Nur im Riesenslalom fehlt ihr das Podium, aber auch da war sie schon knapp dran. Es war eine geniale Leistung von ihr in dieser Saison.“

„Das waren die komplexesten Emotionen in meinem Leben“

Mit drei Saisonsiegen in Alta Badia, Wengen und Kranjska Gora legte Atle Lie McGrath den Grundstein für seinen großen Erfolg. In Hafjell reichte dem Norweger Platz acht, um erstmals die Kristallkugel im Slalom einzufahren. „Das waren die komplexesten Emotionen in meinem Leben. Der zweite Durchgang war nicht perfekt. Ich dachte im Ziel, es geht sich vielleicht aus. Als Lucas ausgeschieden ist, dachte ich: schade für Lucas, aber es kommen noch Noel und Henrik, alles ist möglich. Als es dann feststand, war das ein bisschen zu viel für mich, ein bisschen zu viel Emotion“, so Atle Lie McGrath. Im Gesamt-Weltcup klassierte sich der Norweger auf Rang drei. Linus Straßer aus Deutschland wurde zum Abschluss im Slalom Achter, der Brite Laurie Taylor 14.

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Alexis Pinturault beendet seine Karriere

Beim Riesenslalom am Dienstag fuhr Atle Lie McGrath als Dritter auf das Podium. Die Gesamtwertung in dieser Disziplin beendete der Norweger auf Platz sechs. Sein bisher bestes Weltcup-Resultat erreichte der Deutsche Anton Grammel als Siebter. Alexis Pinturault wurde in seinem letzten Rennen Elfter. Mit diesem Rennen ging seine große Ski-Karriere zu Ende: Der 35-jährige Franzose gewann 2020/21 den Gesamt-Weltcup und auch den Riesenslalom-Weltcup. Dazu auch sechsmal den Kombinations-Weltcup und einmal den Parallel-Weltcup. Er feierte 34 Weltcup-Siege und holte drei Weltmeistertitel – mit der Mannschaft 2017 in St. Moritz sowie in der Kombination 2019 in Aare und 2023 in Courchevel. Olympia-Medaillen gab es für Alexis Pinturault in Bronze 2014 im Riesenslalom, in Silber 2018 in der Kombination und in Bronze ebenfalls 2018 im Riesenslalom. „Dieses Rennen heute war sehr speziell. Ich wollte noch einmal möglichst gut Skifahren und war glücklich, als ich im Ziel das grüne Licht gesehen habe. Mein erstes Leben mit dem Skifahren ist jetzt vorüber, es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ich hoffe, dass das zweite Leben mit meiner Familie genauso cool wird“, sagte Alexis Pinturault zu seinem Abschied.

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Sechs HEAD Worldcup Rebels im Slalom-Weltcup in den Top Ten

Mit Wendy Holdener aus der Schweiz als Zweiter und Emma Aicher als Dritter standen am Dienstag beim letzten Damen-Slalom in dieser Saison zwei HEAD Worldcup Rebels am Podium. Emma Aicher ließ mit diesem dritten Platz die Entscheidung im Gesamt-Weltcup bis zum letzten Rennen offen: „Das hätte ich nie im Leben geglaubt. Vor einem Jahr war ich davon noch so weit weg. Es ist aber cool, dass ich bis zum letzten Rennen nervig sein kann.“ Punkte gab es noch für fünf weitere HEAD-Pilotinnen: Die Schwedinnen Anna Swenn-Larsson, Sara Hector und Cornelia Öhlund wurden Sechste, Siebte und Elfte, die Schweizerin Camille Rast 13. Und die Lettin Dzenifera Germane 15. In der Slalom-Gesamtwertung scheinen nicht weniger als sechs HEAD Worldcup Rebels unter den Top Ten auf: Camille Rast klassierte sich als Zweite, Wendy Holdener als Dritte, Emma Aicher als Sechste, Anna Swenn-Larsson als Achte, Lena Dürr aus Deutschland als Neunte und Sara Hector als Zehnte.

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Platz zwei und drei für die HEAD-Pilotinnen im Riesenslalom-Weltcup

Beim abschließenden Riesenslalom am Mittwoch war Sara Hector als Vierte beste HEAD-Pilotin. Die Schwedin startete als Zweite in den zweiten Durchgang. Hinter ihr folgten die Österreicherin Stephanie Brunner als Fünfte und Camille Rast als Sechste. Vanessa Kasper aus der Schweiz landete als Zehnte ebenso in den Punkterängen wie Emma Aicher als Zwölfte und Estelle Alphand aus Schweden als 14. Emma Aicher lag nach dem ersten Lauf auf Rang drei. Den Riesenslalom-Weltcup beendete Camille Rast als Zweite und Sara Hector als Dritte. Emma Aicher sagte zu ihrem Saisonfinale: „Heute hätten Wunder passieren müssen. Ich bin mit der Saison aber wirklich sehr zufrieden. Der eine Fehler heute war halt dumm, aber der Riesentorlauf geht auch in die richtige Richtung. Ich glaube, ich kann mit einem guten Gefühl Pause machen.“

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