Pressemitteilung —
See, Sauna und interdisziplinäres Lernen: Erasmus+ Blended Intensive Programme in Finnland
Studierende der Universität waren Ende August für eine Woche in Finnland bei einem Erasmus+ geförderten Blended Intensive Programme. Das Thema waren die Auswirkungen der Klimakrise auf das Sozial- und Gesundheitswesen mit dem Schwerpunkt gesundes Altern. Gastgeberhochschule war die Karelia University of Applied Sciences. Das entsprechende Austauschmodul wurde von Anu Pukki und Johanna Åkerlund organisiert, Rita Kessing und Magnus Frampton vom Fach Soziale Arbeit in Vechta haben die Gruppe begleitet. Die Exkursion war international besetzt mit Teilnehmenden von der Universität Malmö (Schweden), der Universität Ramon Llull (Barcelona, Spanien), und dem Vilnius College (Litauen). Die Finanzierung der Reise erfolgte über das Programm Erasmus+. Nach Abschluss des Moduls erhalten die Teilnehmenden Credit-Points für den Profilierungsbereich der Universität Vechta.
Das innovative Lernkonzept hat nicht nur internationales, sondern auch interdisziplinäres Lernen ermöglicht: Studierende und Dozierende kamen aus den Bereichen der Krankenpflege, der Sozialen Arbeit, der Gerontologie, der Physiotherapie, der Ergotherapie und des Managements. Rita Kessing, Lehrkraft für Besondere Aufgaben an der Universität Vechta, war von dem Konzept begeistert: „Die Multiperspektivität durch die unterschiedlichen Professionen, aber auch die verschiedenen Länderperspektiven stellten eine echte Bereicherung für die inhaltliche Auseinandersetzung dar.“ Magnus Frampton, ebenfalls Lehrkraft für besondere Aufgaben, sieht den Kompetenzerwerb bei solchen Seminaren des Profilierungsbereichs als besonders wichtig: „Die Studierenden mussten international und interdisziplinär zusammenarbeiten, gut kommunizieren und kreativ denken – das sind Kompetenzen für die Zukunft. Die Klimakrise stellt das Schlüsselproblem unserer Zeit dar und nur durch solch breite und ausführliche Blicke können wir es verstehen und fachbezogenes Handeln gemeinsam entwickeln.“
Auch die Studierenden haben die Woche äußerst positiv bewertet: „Die intensive Auseinandersetzung mit den Themen hat zur Reflexion angeregt und mir die Wichtigkeit der Klimakrise fachlich noch bewusster gemacht“, so Megi Coniku (BA Soziale Arbeit). Ihre Kommilitonin, Johanna Pahl sieht es ähnlich: „Ich hatte die Möglichkeit, Studierende aus anderen Ländern und ihre Perspektiven kennenzulernen. Der internationale Austausch zeigt, wie vielfältig Berufe im Sozial- und Gesundheitswesen sein können.“ Typisch finnische kulturelle Angebote wie gemeinsames Grillen am See, ein Saunabesuch und ein Ausflug zum Nationalpark Koli haben das Programm ergänzt. Der Gesamteindruck laut Uta Schilmöller (MA Gerontologie): „Eine großartige Erfahrung: Wir konnten die unglaubliche Landschaft, die warmherzige Gastfreundschaft der Finnen und Studierende aus Europa kennenlernen. Ich konnte unheimlich viele Erkenntnisse mitnehmen und ganz nebenbei meine Englisch-Kenntnisse auffrischen!“.
Im April 2027 findet die nächste Erasmus+ geförderte Exkursion nach Finnland statt. Interessierte können sich bei Magnus Frampton in Vechta informieren. Das International Office der Universität Vechta kann bei weiterem Interesse an Auslandsaufenthalten unterstützen: www.uni-vechta.de/international-office