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Greenpeace zur Rede von Bundeskanzler Merz beim Petersberger Klimadialog

Berlin, 22. April 2026 - Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat sich beim Petersberger Klimadialog klar zum Pariser Klimaschutzabkommen, der multilateralen Zusammenarbeit und dem europäischen Emissionshandel bekannt. Der Kanzler hob das Potential der erneuerbaren Energien auch als Antwort auf die geopolitischen Herausforderungen hervor. Im vagen ließ Friedrich Merz, welche Chancen ein Kurswechsel bei den anstehenden klima- und energiepolitischen Gesetzesvorhaben für Deutschland birgt, kritisiert Martin Kaiser, geschäftsführender Vorstand von Greenpeace:



„Nie hat Bundeskanzler Merz deutlicher ausgesprochen, wie eng die aktuelle fossile Preiskrise und die geopolitischen Turbulenzen zusammenhängen. Allerdings ließ der Kanzler die konkreten Konsequenzen für die deutsche Klimapolitik offen. Nötig wären jetzt klare Schritte, die den Verbrauch von Öl und Gas senken. Die spürbar steigende Nachfrage nach Wärmepumpen, Balkonkraftwerken und E-Autos zeigt, dass die Menschen im Land die Vorteile der Erneuerbaren sehen und nutzen.

Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt für einen neuen klimapolitischen Kurs der Bundesregierung. Bei den anstehenden Debatten um den Ausbau erneuerbarer Energien, nachhaltiger Heizsystemen und die Zukunft der strauchelnden Autoindustrie müssen der heutigen Rede Entscheidungen folgen. Kanzler Merz sollte seine gefährlich irrlichternde Wirtschaftsministerin auf einen Kurs bringen, der deutschen Unternehmen den Anschluss an technologische Zukunftsmärkte sichert. Die von Merz zugesagte Unterstützung anderer Länder braucht eine Entsprechung im Haushalt für die strategische Zusammenarbeit. Dies sollte die Basis sein für eine starke Länder Allianz, für den massiven Ausbau von Sonne, Wind, Wärmepumpen und Elektromobilität und den Widerstand gegen die ‘drill baby drill’-Agenda von Trump und Putin.

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